Von Inklusionsförderung bis Zirkuscamp – spürbare Schulförderung dank Kuhn Edelstahl

Bereits zum zwölften Mal haben wir unsere wichtigsten Geschäftspartner gebeten, anstelle der üblichen Weihnachtspräsente für unsere Mitarbeiter, Geld für Bildungseinrichtungen – Schulen und Kindergärten im Wechsel – in der Umgebung zu spenden. Der Erfolg war auch 2014 wieder beeindruckend: Insgesamt … Weiterlesen

Bereits zum zwölften Mal haben wir unsere wichtigsten Geschäftspartner gebeten, anstelle der üblichen Weihnachtspräsente für unsere Mitarbeiter, Geld für Bildungseinrichtungen – Schulen und Kindergärten im Wechsel – in der Umgebung zu spenden.

Der Erfolg war auch 2014 wieder beeindruckend: Insgesamt beteiligten sich 61 Firmen mit Beträgen von 20 bis 1.500 Euro (höchste Spende von den Stadtwerken Radevormwald) an der Aktion „Spenden statt Präsente“. Nachdem wir das Spenden-aufkommen verdoppelt hatten, standen unterm Strich 20.350 Euro zur Verfügung, also 1.850 Euro für jede der elf Schulen.

An dieser Stelle möchten wir noch mal betonen, dass diese Idee 2003 nicht auf Führungsebene beschlossen worden ist, sondern von Anfang an von der gesamten Belegschaft getragen wird. Es ist uns wichtig, dass alle Mitarbeiter voll hinter dieser Aktion stehen und sich über das Ergebnis freuen. Wir alle halten es für elementar, die Bildung unserer Kinder zu fördern und den besonderen Einsatz der Lehrkräfte und Erzieher zu unterstützen. Pressefoto-Kuhn-Edelstahl-Spenden-statt-Praesente v.l.n.r.: Frank Hölterhoff, Herr Weber (Anne-Frank-Schule), Herr Berghaus (GGS Stadt), Herr Droste (Katholische Grundschule Lindenbaum), Frau Lorenz (Städtische Realschule Radevormwald e.V.), Frau Adamek (Katholische Grundschule Lindenbaum), Frau Peine (Geschwister-Scholl-Schule e.V.), Herr Mießen (THG Radevormwald e.V.), Herr Schinner (Berufskolleg Hückeswagen – Privatschule Bergischer Unternehmen e.V.), Frau Zimmermann-Hall (GGS Bergerhof), Herr Schlicker (GGS Wupper e.V.), Herr Mücher (Berufskolleg Bergisch Land), Frank Lessing

„Wir sind vollkommen begeistert!“
In Zeiten knapper Haushalte bei den Städten und Gemeinden im Bergischen ist dieses Engagement unbedingt zu begrüßen, denn auch bei der Bildung haben die Verwaltungen längst den Rotstift gezückt. So freut sich dann auch Stefan Berghaus vom Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) der Stadt Radevormwald: „Wir sind vollkommen begeistert!“ Hier wird ein Teil der Spende für den Inklusionsunterricht aufgewendet und einen Trommelaktionstag, bei dem professionelle Percussionisten mit rund 300 Instrumenten den Schülerinnen und Schülern Anregungen zum Mitmachen bieten.

Aufregend soll es auch in der GGS Wupper werden, wie Eric Schlicker vom Förderverein ankündigt. Hier fließt ein großer Teil der Spende in ein einwöchiges Zirkuscamp und verschiedene wichtige Anschaffungen. Die Regelmäßigkeit und Höhe der Beträge weiß er als „absolut einmalig“ zu schätzen.

„Besondere Kinder brauchen besondere Förderung“, konstatiert Kerstin Stennmanns vom Förderverein der Armin-Maiwald-Schule, die das Geld für wichtige Projekte wie Gewaltprävention oder Pausengestaltung benötigt. Sie bedauert, dass Förderschulen nur selten mit Zuwendungen bedacht werden, und freut sich daher umso mehr über die großzügige Spende.

Weitere von der Spendenaktion begünstigte Schulen sind

  • Theodor-Heuss-Gymnasium, Radevormwald
  • GGS Bergerhof, Radevormwald
  • KGS Lindenbaum, Radevormwald
  • Städtische Realschule, Radevormwald
  • Geschwister-Scholl-Hauptschule, Radevormwald
  • Anne-Frank-Schule, Wipperfürth
  • Berufskolleg Hückeswagen – Privatschule Bergischer Unternehmen e.V.
  • Berufskolleg Bergisch Land, Wermelskirchen

Mit gutem Beispiel voran
Hoher Bedarf besteht praktisch an allen Ausbildungsstätten. Sei es als Zuschuss für Klassenfahrten, für die technische Ausstattung von Unterrichtsräumen, Software-Lizenzen oder spezielle Hilfsmittel für behinderte Kinder.

Die Region ist auf derartige Initiativen angewiesen, um ihren Einwohnern ein attraktives Umfeld für ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu bieten. Letztlich wäre es dramatisch, wenn junge Familien abwandern würden, weil entsprechende Angebote fehlen. Das haben zwar auch andere Unternehmen erkannt, doch wir wollen mit unserem Engagement Maßstäbe setzen.

Deshalb sind wir auch entschlossen, die Aktion in den kommenden Jahren nicht nur fortzusetzen, sondern nach Möglichkeit zu forcieren. Dabei können sicherlich unverändert auf die volle Unterstützung der gesamten Belegschaft zählen.

Foto: Kuhn Edelstahl

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