Erlebnisbericht – Die ersten Monate als Projektingenieur bei Kuhn Edelstahl

Geschrieben von Moritz Hübner Ein Jobwechsel ist natürlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wie sind wohl die neuen Kollegen? Ist das Betriebsklima wirklich so, wie in den Gesprächen angepriesen? Wurde die Stelle überhaupt richtig beschrieben? Werde ich mich wohlfühlen? … Weiterlesen

Geschrieben von Moritz Hübner

Ein Jobwechsel ist natürlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wie sind wohl die neuen Kollegen? Ist das Betriebsklima wirklich so, wie in den Gesprächen angepriesen? Wurde die Stelle überhaupt richtig beschrieben? Werde ich mich wohlfühlen? … Unglaublich viele Fragen sind vor der endgültigen Entscheidung zu beantworten und trotz genauer Überlegung und Bewertung der Vielzahl von Eindrücken und Fakten aus den Gesprächen bleibt eine gewisse Unsicherheit.

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So auch bei mir, als ich im letzten November eine Stelle als Projektingenieur bei Kuhn Edelstahl angeboten bekam – naja, zumindest fast. Ehrlich gesagt war die Entscheidung ziemlich einfach.

Einerseits habe ich Kuhn Edelstahl bereits 2007 während eines Praktikums im Studium kennenlernen können und zudem arbeitet auch ein nicht unwesentlicher Teil meiner Familie hier im Unternehmen. Die Frage, wie das Betriebsklima sei oder ob die Kollegen nett sein würden, hatte sich also von Beginn an gar nicht erst gestellt. Die anderen offenen Punkte haben sich im Rahmen der vielen Gespräche ebenso klären lassen. Dazu kamen in meinem Fall noch die Details der angebotenen Stelle: Projektingenieur in der Konstruktion, Planung und Durchführung von verschiedensten Anlagenprojekten, Verantwortung für Termine und Budget, Option auf internationale Tätigkeit – perfekt!

Nun sind seit meinem Start im Januar bereits gut sieben Monate vergangen. Ernüchterung ist dabei bisher jedoch in keinster Weise aufgetreten. Ankündigungen und Erwartungen wurden voll erfüllt, ja, teilweise sogar übertroffen. Meine Entscheidung, aus der Automobilindustrie in den (gar nicht mal weniger dynamischen) Mittelstand zu wechseln, war wirklich sehr gut! Ich kann mich zwar jetzt nur noch in meiner Freizeit mit den spannenden Themen aus der Fahrzeugtechnik beschäftigen, dafür sind meine Arbeitstage nun nicht nur deutlich abwechslungsreicher, sondern tendenziell auch noch interessanter und anspruchsvoller geworden.

Im Wesentlichen arbeite ich an der Konzeption und Planung einer ganzen Reihe von Themen, die ihren Ursprung üblicherweise in unserer Gießerei haben. Die laufenden Projekte betreffen dabei einerseits die vorhandenen Anlagen und Systeme, aber ebenso Neuanschaffungen und teilweise auch für Kuhn Edelstahl vollkommen neue Fertigungsverfahren. Meine Projektthemen haben in der Regel eine enge Verbindung zu unserem Hauptstandort in Radevormwald und den dort betriebenen Anlagen. Besonders im Hinblick auf einige innovative Fertigungsverfahren gibt es jedoch auch immer wieder Möglichkeiten zur intensiven Zusammenarbeit mit unserem Joint-venture KSST in Taiwan und den wirklich erfahrenen Kollegen dort. Die Vielzahl von Schnittstellen – nicht nur mit den verschiedenen internen Abteilungen sondern auch mit Lieferanten oder Instituten – die im täglichen Arbeitsablauf eine Rolle spielen, und natürlich auch der hohe Anteil von durchaus kreativer Tätigkeit sind wirklich bemerkenswert.

Die letzten sieben Monate sind wahnsinnig schnell verstrichen, und die kommenden werden dies wahrscheinlich ebenso tun – ein gutes Zeichen, finde ich …

Fotos: Kuhn Edelstahl

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