Ab in die Dose

Das Geräusch kennen wir alle: dieses Zischen, wenn wir den Verschluss einer Dose aufreißen und die Kohlensäure entströmt. Mmh, jetzt einen eisgekühlten Schluck Cola, Bier oder Energydrink. Mit für diesen Genuss verantwortlich: Kuhn Edelstahl. Klar, die Dosen sind nicht aus Edelstahl. Aber bei der Herstellung einer Aluminiumdose kommen unsere Produkte zum Einsatz. Weiterlesen

Kriechfest und hitzebeständig

Die Produktion von Aluminiumblech ist aufwendig. Erst wird aus dem Aluminiumerz Bauxit mittels Nassaufschlussverfahren und Elektrolyse reines metallisches Aluminium gewonnen. Dieses wird dann in rechteckige Barren gegossen, die zum Warmwalzen bestimmt sind. Dabei wird das Walzgut zwischen zwei rotierende Stahlwalzen geschoben und auf den Abstand zwischen den Walzen zusammengedrückt. So entstehen Aluminium-Warmbanddicken von zwei bis sechs Millimetern. Der Vorteil des Warmwalzens ist, dass das Aluminium bei höheren Temperaturen weicher ist und damit mit geringerer Kraft umgeformt werden kann. Jetzt können die Bänder auf Wickelspulen aufgezogen werden – das sogenannte Kriechen, also die zeit- und temperaturabhängige plastische Verformung des Materials. Hier kommt Kuhn Edelstahl ins Spiel. Die Wickelspulen sind aus Edelstahl. Denn das Material der Spulen muss sehr hitzebeständig und kriechfest sein, damit sich die Spule nicht verzieht. Kein Problem für unseren Edelstahl, der weit höhere Temperaturen aushält und äußerst verschleißfest ist. Das Aluminiumblechband wird dann in einer Dosenfabrik benetzt und in dünnes Blech gestreckt. Anschließend schneiden Maschinen die passende Scheibe aus und formen den Korpus der Dose.

Der Aufwand lohnt sich, denn Aluminium ist einerseits nahezu unbegrenzt wiederverwertbar, andererseits schützt das Leichtmetall sicher vor Licht, Luft, Feuchtigkeit, Gerüchen und Mikroorganismen. So können Sie genussvoll einen kräftigen Schluck aus der Dose nehmen.

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